Der Anfang….
32 Jahre war ich alt geworden. Eigentlich schon fast 32 ½. Und? Was hatte ich erreicht?
In der weiß-silber gehaltenen Seitenkapelle des Strasbourger Münsters fand ich mich wieder. Inständig betend. Das hatte ich nicht vorgehabt. Nur ein bisschen die Ruhe hier genießen, in einem Seitenteil der Kathedrale, die ansonsten angefüllt war mit den Geräuschen der durchströmenden Touristen. Am Eingang zu dieser Nische stand ein Schild. „Nur für Betende“. So tun, als ob kann ich immer, dachte ich, bevor ich hineintrat und mich in eine der Bänke schob.
Meine Hände fanden zueinander und begannen, sich gegenseitig zu kneten. Vorher war mir nicht bewusst gewesen, wie schwer mein Herz war. Wie sehr ich mich vor mir selbst ekelte. Wie unglücklich ich mit mir war.
Eine Affäre mit einem verheirateten Mann, der 400 km von mir weg wohnte und mit Sicherheit seine Familie nicht verlassen würde. Weil ich Nähe nicht ertragen konnte.
Das Leben tobte an mir vorbei.
Kinder hatte ich mir mal gewünscht, ein ganz normales Familienleben. Das einzige, was mir gelungen war, war eine Abtreibung vor acht Jahren, weil der Mann nicht wollte und ich Angst hatte, das alleine zu machen. Das hatte ich mir nicht verziehen. Seitdem hatte ich auch nicht mehr mit Gott gesprochen. Wie sollte Gott mir vergeben können? Ich hatte gemordet. Diskussion um fraueneigene Bäuche hin oder her – damit musste ich klarkommen. Zaghafte Versuche, mit anderen darüber zu reden, waren aus irgendwelchen Gründen immer fehlgeschlagen.
Mit meinem ganzen Sein, allem, was ich hatte, bat ich um Hilfe. So wollte ich nicht mehr weiterleben: zu viel Alkohol, zu viel Rauchen, zu viel Schmerz.
Ja, es gab Menschen, die Angst vor mir hatten, weil ich laut und hart war. Verächtlich schaute ich auf diese hinab.
Fassade.
Bildete mir ein, tatsächlich stark zu sein…
Dieser Moment dort in der Kapelle ließ keinen Selbstbetrug mehr zu. Hier forderte Gott endlich mein Wort: „Bitte, hilf mir, wenn es Dich gibt! So will und kann ich nicht mehr weiterleben!“
Zwei Monate später stand eine Frau in meinem Büro. Ruhig und gelassen sprach sie mit mir. Ihre Körperhaltung ließ auf eine rhetorische Schulung schließen. Darauf sprach ich sie an. „Nein“, antwortete sie, „ich bin in meiner Mitte.“
Ein Ruck durchfuhr mich.
Zu meiner seelischen Situation war noch eine Mandelentzündung gekommen, die mich zwei Wochen lang von der Arbeit ferngehalten hatte. Ich saß eigentlich nur hier, weil mein Kollege in den gebuchten Urlaub wollte.
Es war Hochsaison und dauernd raste jemand hektisch herein. Oft standen die Kollegen sogar Schlange, das Telefon klingelte in einer Tour…
„Was heißt das, Sie sind in Ihrer Mitte? Wie sind Sie dorthin gekommen?“
Zwei Stunden lang erzählte sie mir von Meditation, von den Engeln und von Reiki.
Zwei Stunden lang herrschte in meinem Büro absolute Ruhe für unser Gespräch.
Oh ja, ich wollte auch sooooo ruhig sein, so gelassen und so in mir selbst ruhend.

Liebe Shana’O, danke daß Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Alles Liebe
Sellana’Aria
Liebe Shana`O, danke für Deine Ehrlichkeit. So offen alle Schranken weglassen, dem Schicksal klar ansagen: So will ich es nicht mehr!! Das hast Du richtig gemacht!! Neubeginn!! Ich gratuliere Dir von Herzen. Mir ist früher ähnliches passiert. Das hat dazu geführt, einen ganz anderen Weg einzuschlagen, neue Kraft habe ich immer wieder bekommen, völlig unerwartet und plötzlich. Heute geht es mir gut. Dafür bin ich sehr sehr dankbar. Ich wünsche Dir weiterhin sehr viel Mut und Glück. Gerne möchte ich Dir hiermit eine Sitzung schenken, telefonisch oder persönlich, wie Du möchtest. Suche Dir etwas aus, was Dich anspricht. Ich bin gerne für Dich da.
….. dass die Liebe bleibt …
Die wahren Entwicklungen laufen über das Herz, denn das Herz ist Liebe.
Lichtgrüße sendet Dir von Herzen MonikaAmritaStukator
Liebe Shana`O,
ein Teil Deiner Geschichte ist auch meine und ich danke Dir von Herzen, dass ich das hier lesen darf und dass ich Dich gefunden habe.
Licht, Liebe & Frieden
Daniela Soreia (Berlin)