Influence Dissolving

Manchmal stösst man an Veraltensweisen, die man gerne ändern würde, es aber aus unerfindlichem Grunde nicht schafft. Man hat es sich von allen Seiten angesehen, alle möglichen Methoden ausprobiert – es scheint nicht zu gehen. Auch, wenn man noch so intensiv hinschaut, es erklärt sich einfach nicht, woher gewisse „Zwänge“ kommen oder warum die nicht einfach gehen.

So erging es mir mit meinem Essverhalten, meiner Haut und meinem übermässigen Drang, Vorräte zu bunkern, die mir meistens verdarben.

Aber der Reihe nach:

Eine liebe Freundin von mir, die ich beim Channeling-Seminar kennen gelernt hatte, erzählte mir immer wieder von einer gewissen Anna King, zu der sie ginge, um sich vergangene Leben anzuschauen. Dies helfe ihr, nach und nach Verhaltensmuster loszulassen bzw. aufzulösen. Die Methode, nach der Anna das machte, hörte sich nach der Art Rückführungstherapie an, die ich praktiziere und da ich sehen konnte, dass sie erfolgreich arbeitete, bat ich meine Freundin, einen Termin für mich auszumachen. Also fuhr ich nach Hamburg und meine Freundin brachte mich zum rechten Zeitpunkt zu Anna.

Als ich Anna sah, machte sich sofort mein Herz auf und ich war bereit, ihr meine Lebensgeschichte zu erzählen. Sie unterbrach mich und sagte: „Du hast Durst.“ Oh ja, jetzt wo sie es sagte, fiel mir auf, dass ich wirklich viel Durst hatte. Ich habe überhaupt sehr oft Durst. Ich kann gut und viel Wasser trinken.

Nach einigen Schlucken lotste sie mich in ihren „Seminarraum“ und hörte mir erst einmal zu, was mir so auffiel und warum ich denn wohl dort wäre. Sie fragte mich nach toten Verwandten, z.B. Geschwistern meiner Eltern usw.

Ich war ganz offen zu ihr gekommen, in dem Vertrauen, dass es gut für mich sein würde. Erzählte ihr von meiner Haut, die gerade wieder sehr mein Innenleben spiegelte, ziemlich aufgewühlt, erzählte ihr von meiner „Windpocken-Virus-Karriere“, nämlich dass ich als Kind ca. 5 Windpocken hatte, dass ich mit 15 eine Gürtelrose hatte und in meinen 20er Jahren einen erneuten Ausbruch dieser Fremdkörper in mir, die Symptome wie Neurodermitis hervorriefen.

Auf ihre Fragen nach toten Geschwistern auch meiner Eltern erzählte ich, dass der Bruder meines Vaters ganz jung an Windpocken starb. Mir selbst fiel diese Verbindung nicht auf, aber als Anna darauf hinwies, dass da etwas sein könnte, ging mir ein Licht auf. Glauben wollte ich das noch nicht.

Zunächst führte sie mich in die Entspannung. Dann bat sie mich, meine Körper zu „scannen“ und ihr zu sagen, falls mir etwas Ungewöhnliches auffiele. Schräg links vor mir, halb zur Seite gewandt, sag ich einen Mann als Schemen. Ich konnte seine Kleidung erkennen. Eine zweidrittel lange, weite Hose und ein langes Hemd. Beides aus grobem Stoff. Anna fragte, ob sie mit ihm sprechen könnte. Natürlich.

„Was machst Du da?“ fragte sie.

„Ich habe sie gefunden und muß sie beschützen“, lautete seine Antwort.

„Wie lange bist Du denn schon dort?“

„Jahrhunderte.“

„Warum musst Du sie beschützen?“

„Als ich vom Feld nach Hause kam, war sie nicht mehr da. Meine beiden Kleinsten lagen erschlagen in der Ecke und sie und die anderen Kinder waren weg!“

„Wo waren sie denn?“

„Das weiß ich nicht. Ich habe sie gesucht. Lange. Bis ich sie gefunden habe. Ich habe sie damals nicht beschützt. Das muß ich wieder gut machen.“

Anna fragte, ob sie wieder mit mir sprechen könne.

Sofort war ich bereit und erzählte ihr auf ihre Frage, ob ich wüsste, was geschehen sei:

„Sie haben uns geholt. Die beiden kleinen waren noch nicht in der Lage, zu arbeiten. Also haben sie sie erschlagen. Wir andern mussten zum Arbeitsdienst. Wir hatten nie genug zu essen und zu trinken, sodaß wir das Regenwasser von den Wänden leckten und den Lehm aus den Wänden aßen. Ich habe versucht, meine Kinder zu säugen, aber ich selbst hatte nicht genug und so musste ich zusehen, wie eines nach dem andern starb. Dann wurde ich endlich selbst erlöst.“

Wir, Anna und ich, erklärten meinem „Mann“, dass jetzt alles gut ist.

Wir baten mein Höchstes Selbst, mit einem goldenen Kelch zu erscheinen, den ich dann meinem Mann und den Kindern reichte. Sie gingen durch mich ins Licht.

Endlich hatte ich Antworten auf meinen manchmal unstillbaren Durst, das ständige Verlangen, abends etwas zu essen, was zwischen den Zähnen knirscht (Flips, Chips, Kekse und so was), warum ich mich ständig überfraß (aus Angst vor Hungergefühlen) und warum ich immer einen vollen Kühlschrank „brauchte“.

Als nächstes wurde ich einer großen Gestalt in meinem linken Schulterbereich gewahr, die nicht menschlichen Ursprungs war. Auf unsere dreimalige Frage hin, ob es ein Wesen des Lichtes sei, lächelte es geduldig und bejahte. Es offenbarte mir, dass es mein „Planhalter“ war. Das heißt, es hatte all meine Inkarnationen hindurch über mich gewacht und geschaut, welche Aufgaben ich erledigt hatte und welche im nächsten Leben wieder beachtet werden durften, um dann gelöst zu werden. Er lobte mich und sagte: „Ich bin gekommen, um Dir zu sagen, dass Du alles erledigt hast. Du kannst jetzt aufsteigen, Du bist frei. Ich ziehe mich jetzt zurück. Ich bin sehr stolz auf Dich.“

Damit ging er fort.

Glücklich strahlte ich.

Anna stand auf und überprüfte, ob ich nun wirklich alles aus meinem Bereich gelöst hätte. Ihre Instrumente standen still. Das heißt, sie sagten weder ja noch nein. Also schauten wir noch einmal. Da entdeckte ich meinen verstorbenen Onkel, der seine Hand in meinem linken Halsbereich liegen hatte. Zunächst empörte ich mich, dass er kein Recht dazu hat und er gefälligst aus meinem Leben verschwinden soll! Nachdem ich mich beruhigt hatte, fragte Anna ihn, was er denn von mir wolle.

Ich muß vorausschicken, dass er, nach zwei Mädchen, der Stammhalter gewesen wäre.

Er erzählte: „Ich fühlte mich der Aufgabe nicht gewachsen. Friederich* konnte diese Aufgabe viel besser wahrnehmen. Also habe ich die erste Möglichkeit genommen, mich zu verabschieden, die sich mir bot – Windpocken. Nun war aber das Windpockenthema nicht aufgelöst, also wartete ich, bis die Person geboren wurde, die sich spirituell entwickeln würde und die es für mich auflösen können würde – Shana’O.“

Natürlich war ich überhaupt nicht erfreut. Die ganzen Narben auf meinem Körper und vor allem in meinem Gesicht habe ich also ihm zu verdanken. Ich befahl ihm, seine Hand wegzunehmen und alles aus meinem Körper zu ziehen, was seins wäre. Er nahm die Hand aus meinem Nacken und ich fühlte, wie er Fäden mit hinauszog. Unschlüssig stand er herum. Ich rief: „Kann den mal jemand abholen?“ Tatsächlich kamen drei, vier Lichtwesen, die ihn dann fortbrachten. Anschließend wurde ich auf einem Stuhl hin- und hergeworfen. Erzengel Rafael und seine Scharen arbeiteten flugs an mir, um mir die gröbsten „Fäden“ zu entfernen. Nach einiger Zeit sagte Rafael, dass er und seine Helfer nachts an mir weiterarbeiten würden. Nun sei erst einmal das gröbste erledigt.

Wir, Anna, ihr Mann, meine Freundin und ich gingen anschließend essen.

Nach einer Weile fragte ich Anna: „Was mach ich denn, wenn er wiederkommt?“

Anna: „Wer könnte denn wiederkommen?“

„Na, mein „Mann“, den wir vorhin mit den Kindern ins Licht geschickt haben.“

Anna: „Ist er jetzt da?“

„Ja.“

„Frag ihn, was er noch möchte.“

„Er sagt, wir hätten noch ein Gelübde zu lösen.“

„Welches denn?“

„Das Ehegelöbnis.“

„Wie lautet das?“

„Treu bis in den Tod.“

„Aber Ihr seid doch gestorben. Dann gilt das doch nicht mehr. Sag ihm das.“

Daraufhin strahlte dieser Mann und hüpfte wieder zurück ins Licht. Seitdem weiß ich, dass es ihm und den Kindern gut geht.

Nachts wachte ich mehrmals mit Rückenschmerzen auf. Am nächsten Morgen hing ich von Schmerzen geplagt auf dem Stuhl und bat: „Bitte, lasst mich tagsüber in Ruhe. Ihr habt jetzt nachts schon viel getan. Aber ich möchte meine Zeit mit meiner Freundin frei genießen. Ihr könnt heute Nacht weitermachen.“

In dem Moment waren die Schmerzen fort.

Unter der Dusche konnte ich in Tonhöhen singen, die ich lange nicht mehr frei erreicht hatte. Meine Haut heilte innerhalb von einem Tag komplett. Das ist bis heute so geblieben. Ich habe das Gefühl, ich komme immer mehr in meine Weiblichkeit. Meine Vorratshaltung reduziert sich immer mehr auf vernünftige Masse. Und ich habe abends nicht mehr den Drang, zu knurpseln. Keine Angst mehr vor Hungergefühlen. Und es macht mich auch nicht mehr aggressiv, Hunger oder Durst zu haben.

Es ist wichtig, sich das anschließend immer wieder bewusst zu machen, dass dieses Muster nicht mehr zu einem gehört. Man darf da einige Zeit intensiv drauf achten, dass Gewohnheiten nicht zurückkehren. Das verlangt schon eine intensive Wachsamkeit, die sich auszahlt.

Auf dem Heimweg beschloss ich: das will ich auch können! Unsere Geistigen Freunde versicherten mir: „Du kannst das. Wir werden Dich schulen und Dir Wege zeigen. Vertrau uns.“ Tatsächlich zeigten sie mir, dass ich mit meinen Vorkenntnissen aus Reiki, Rückführung, Lichtkörperberatung, Meditation und Channeling bestens für solche Arbeiten ausgerüstet bin. Sie führten in den folgenden Wochen einige Menschen zu mir, die es ausprobieren wollten und es verlief immer sehr erfolgreich. Auch bei meinen Katzen. Bis auf eine, die mir zeigte, dass man eben wachsam sein muß, um nicht wieder in alte Muster zu rutschen.

Wenn Du also magst und Dich das interessiert, Du glaubst, daß da auch noch einige Muster aufgelöst werden können, dann ruf doch einfach mal an!

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